21. Juni 2009 at 07:00
Wie lässt sich am Besten eine Geheimzahl merken, z.B.:, die PIN-Nr. der EC-Karte? Welche Technik könnte man anwenden? Vielleicht mit einer erfundenen Geschichte. Dazu wird jeder Zahl ein Bild oder ein Symbol zugeordnet. Je ungewöhnlicher die Geschichte ist, desto leichter prägt sie sich ein.
Für die Pin-Nummer 2853 könnte die Geschichte folgendermaßen aussehen: Ein Schwan – dessen Silhouette der Zahl 2 ähnelt – stellt eine Sanduhr – die Zahl 8 steht für die Form einer Sanduhr – auf eine Hand. Die Hand hat 5 Finger, und deren Inhaber hat in der anderen Hand noch einen Dreizack – für die Zahl 3. Die Geschichte klingt komisch, doch das ist nebensächlich. Je unwahrscheinlicher, desto einfacher lässt sie sich merken.
Hilfreich können auch Eselbrücken sein. So ließe sich die PIN 1225 beispielsweise gut als umgedrehtes Datum des ersten Weihnachtstages merken. Eine andere Gedächtnisstütze bietet die Tastatur des Geldautomaten an: Hier könnten Kunden sich die unsichtbare Linie merken, die sich beim Eingeben der Zahlen ergibt. Manche Geheimnummern eignen sich dafür, sich ihrer mit einer mathematischen Formel zu erinnern.
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20. Juni 2009 at 07:00
Sport verbessert die Gesundheit. Das gilt auch und insbesondere für ältere Menschen, doch nicht nur. Eine Studie der American Academy of Neurology hat nun eine Kombination von Beschäftigungen ausgemacht, die Senioren vor geistigem Verfall schützen.
Regelmäßiger Sport, Nichtrauchen, ein ausgefülltes Sozialleben und ein höherer Bildungsabschluss: Das sind Geheimrezepte für einen wachen Verstand in fortgeschrittenem Alter, wie aus einer veröffentlichten Studie der American Academy of Neurology hervorgeht. Die Hauptautorin der Studie, Alexandra Fiocco von der University of California in San Francisco, beobachtete dazu über acht Jahre die Entwicklung von 2500 Senioren zwischen 70 und 79 Jahren.
Dabei fanden Fiocco und ihre Kollegen heraus, dass sich bei 53 Prozent mit fortschreitendem Alter ein gewisser geistiger Abbau einstellte, bei weiteren 16 Prozent registrierten sie sogar einen starken Verfall. Die übrigen 30 Prozent jedoch bewahrten sich ihre rege Geisteskraft und steigerten sie der Studie zufolge sogar noch.
Die Wissenschaftler prüften daraufhin, was genau zum Erhalt der geistigen Leistungsfähigkeit beitrug - und konnten ein klares Profil ausmachen: Jene Senioren in den Siebzigern, die mindestens einmal pro Woche Sport trieben, mindestens Abitur hatten, nicht rauchten und sich noch beruflich oder sozial engagierten, hatten eine deutliche höhere Chance geistig fit zu bleiben als ihre Altersgenossen, denen diese Faktoren fehlten.
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19. Juni 2009 at 07:00
Ich habe bisher alle Windows-Versionen ausprobiert, seit dem Start im Jahre 1991. Größere Änderungen gab es (ohne die NT-Serie) mit den Versionen Windows 95 (1995), Windows 98 SE (1998) und Windows XP (2001) und Windows Vista (2006). Nach Windows 98 SE kam Windows ME, was genau so ein Flop war wir Windows Vista. Beide Versionen habe ich links liegen gelassen. Um so neugieriger war ich jetzt auf Windows 7, das in den Medien schon sehr gute Noten bekommen hat.
Nachdem ich nun erfolgreich eine Windows 7 Testversion als ISO-Image heruntergeladen hatte, habe ich sie auch installiert. So einfach wollte ich es mir aber nicht machen. Bestimmte Anforderungen meinerseits mussten gemeistert werden. Ich habe sie gemeistert und arbeite seit ein paar Tagen mit der neuen Windows 7 Version auf meinem Hauptrechner. Sie läuft so stabil, dass ich sie auch nicht mehr entfernen werde. Erst wenn Windows 7 am 22. Oktober 2009 zum offiziellen Verkauf ansteht, werde ich mir eine Originalversion kaufen und alles noch einmal neu installieren, obwohl diese Testversion bis zum 1. Juni 2010 lauffähig bleiben soll.
Doch zurück zur Installation der Testversion. Wie bin ich vorgegangen?
Voraussetzungen: Notebook im täglichen Gebrauch, 7 Jahre alt, CD/DVD-Brenner defekt, CPU Pentium IV mit 2GHz, 768 MB RAM (Arbeitsspeicher), Festplatte 160 GB – aufgeteilt in 4 Partitionen, im häuslichen Netz mit zwei weiteren Rechnern per Kabel verbunden, Betriebssystem Windows XP mit SP3 auf Partition 1 (20GB – NTSF formatiert), alle anderen Partitionen mit FAT32 formatiert in unterschiedlicher Größe.
Zuerst wurde eine Image-Sicherung aller Partitionen mit Acronis True Image vorgenommen, um ganz sicher zu gehen. Da das CD/DVD-Laufwerk defekt ist, musste ein anderer Weg gefunden werden, Windows 7 zu installieren. Mit dem Packprogramm 7-Zip habe ich das ISO-Image entpackt (bei mir hatte sie den Namen 7100.0.090421-1700_x86fre_client_de-de_retail_ultimate-grc1culfrer_de_dvd.iso) und die entpackten Ordner und Dateien in Partition 4 kopiert. Der Inhalt der leeren Partition müsste dann so aussehen, wie in der linken Grafik.
Dann habe ich die Setup.exe Datei aus der Partition 4 aufgerufen. Zuerst habe ich versucht, ein Upgrade meiner bestehenden Konfiguration vorzunehmen, was aber mit einer Fehlermeldung abgebrochen wurde. Dann entschied ich mich für eine Neu-Installation, die auch anstandslos durchgeführt wurde. Das Installationsprogramm informierte mich, dass das alte Windows-Verzeichnis der XP-Version in Windows.old umbenannt würde. Ansonsten gab es keine Probleme. Nach zweimaligem Durchstarten und dem Eingeben des Product-Keys konnte ich mit der neuen Windows 7 Testversion arbeiten.
Weil das Notebook bereits 7 Jahre alt war, musste ich die Treiber der Netzwerkkarte, die Audio-Treiber von der Treiber-CD meines Notebooks nachladen (XP-Version), was ohne Probleme gelang. Den Grafiktreiber musste ich aus dem Internet ziehen.
Dann habe ich mich daran gemacht, alle Verzeichnisse und Dateien zu löschen, die nichts mit Windows 7 zu tun haben, also von der vorherigen XP-Version stammten. Als Grundlage sollte man das Erstellungsdatum nehmen. Alle Ordner und Dateien mit dem Erstellungsdatum nach der Installation müssen erhalten bleiben. Außerdem die Ordner und Verzeichnisse mit den Datums 22.04.2009, 20.03.2009, 13.04.2008 und 14.04.2008. Die Verzeichnisse Windows.old und Dokumente und Einstellungen können auch gelöscht werden. Sie sollten auch zwei Verzeichnisse mit dem Namen Programme haben. Eins können Sie löschen, weil es von der XP-Version angelegt wurde. Vergewissern Sie sich vorher. Die rechte Grafik zeigt das Hauptverzeichnis der Partition 1 mit Windows 7, so, wie er nach der Installation aussehen sollte, bereinigt von den alten Daten.
Das Installieren meiner Programme bereitete mir auch keine Probleme, alles funktionierte einwandfrei, sogar so schwierige Programme wie Avira AntiVir, T-Online Banking, VMware Player und Zattoo (alles als XP-Version). Alle meine übrigen Programme habe ich als Portable-Version vorliegen, verwaltet mit dem PortableApps-Menü. Auch sie laufen alle einwandfrei, bis auf eine Einschränkung. Das untere Bild zeigt einen Screenshot meines Display.
Fazit nach gut einwöchiger Anwendung: Keinerlei Schwierigkeiten, damit lässt sich wunderbar arbeiten, auch wenn man sich an einige Sachen erst gewöhnen muss. Viele Sachensind einfacher geworden, intuitiver. Bei den Einstellmöglichkeiten von Windows 7 muss man sich erst durcharbeiten, vieles ist nicht mehr da, wo man es bei XP gewohnt war. Hat man es dann endlich gefunden, erkennt man, dass es in der neuen Version einfacher ist. Für mich ist Windows 7 der Hit in den nächsten Jahren.
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18. Juni 2009 at 07:00
Voraussichtlich am 22. Oktober 2009 wird das neue Microsoft Betriebssystem Windows 7 erhältlich sein. Windows 7 steht als Release Candidate schon jetzt zum Testen bereit. Die neuen Features sind bereits vollständig nutzbar, weitere kommen nicht hinzu. Das herunterzuladene ISO-Image umfasst die Ultimate-Edition mit allen Funktionen des Produkts.
Für einen Download benötigen Sie ein Microsoft Live Account. Sollten Sie noch keinen besitzen, können Sie sich bei Windows Live registrieren lassen. Haben Sie sich erfolgreich angemeldet oder haben Sie bereits eine Microsoft Live oder Hotmail E-Mail-Adresse, dann rufen Sie folgenden Link auf:
http://www.microsoft.com/germany/windows/windows-7/download.aspx
Etwas weiter im Ankündigungstext können Sie auswählen, welche Version Sie downloaden möchten. Wenn Sie nicht genau wissen, ob Ihr Rechner 64 Bit verarbeiten kann, entscheiden Sie sich für die 32er Version, sie läuft auch auf einem 64 Bit Rechner. Nach der Eintragung Ihrer Windows Live E-Mail-Adresse müssen Sie ein Online-Formular ausfüllen. Ist das getan und nachdem Sie alle Texte aufmerksam durchgelesen haben, können Sie sich abmelden und die Fenster schließen.
Jetzt sollten Sie alle Voraussetzungen erfüllt haben, um eine Windows 7 Testversion herunterzuladen. Rufen Sie nun Ihr Windows Live Account auf (http://mail.live.com). Melden Sie sich an und gehen Sie zum E-Mail- Postfach. Dort öffnen Sie die Microsoft Bestätigungs-E-Mail. In der E-Mail klicken Sie auf den blau geschriebenen Link. Sollte ein Hinweis erscheinen, klicken Sie auf OK. Nach der Bestätigung der E-Mail-Gültigkeitsprüfung klicken Sie auf weiter. Im nächsten Fenster erscheint bereits Ihr persönlicher Product Key. Mit Jetzt herunterladen starten Sie den Download. Achtung, es sind etwa 2,5 GB !!!
Tipp: Schließen Sie während des Downloads nicht Ihr E-Mail Konto. Sollten Sie es dennoch tun, kann es am Ende des Downloads zum kompletten Abbruch kommen und Sie müssen das Downloaden erneut aufrufen und starten.
In einem der nächsten Blogs werde ich beschreiben, wie ich erfolgreich das neue Windows 7 Testversion auf meinem Rechner mit Windows XP aufgespielt und überschrieben habe, ohne CD-ROM und ohne USB-Stick, direkt vom ISO-Image.
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17. Juni 2009 at 07:00
Heute wäre er 92 Jahre geworden Dino Crocetti, besser bekannt als Dean Martin, ein US-amerikanischer Schauspieler. Geboren am 17. Juni 1917, gestorben am 1. Weihnachtstag 1995. Zunächst verdiente Martin seinen Lebensunterhalt u.a. als Schuhputzer, Tankwart und Boxer. Später kamen Auftritte als Popsänger in Nachtlokalen hinzu. 1946 begegnete er in Atlantic City dem Komiker Jerry Lewis, mit dem er von nun an ein sehr erfolgreiches Komiker-Duo bildete. In den 50er Jahren drehte Martin gemeinsam mit Lewis 16 Filme, die alle sehr erfolgreich waren. Wegen Unstimmigkeiten trennte sich das Duo 1956.
Dean Martin war immer korrekt gekleidet. In der Hand hatte er meistens eine Zigarette oder ein Whiskyglas, mitunter auch beides zusammen. Erfolgreich war er weiterhin auch als Entertainer im Smoking und als Sänger. Einer seiner erfolgreichsten Hits war “Everybody loves somebody sometime”.
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16. Juni 2009 at 07:00
Bisher war die Buchhandelskette Thalia mit dem Sony PRS-550 der einzige E-Book Reader, der in Deutschland erhältlich war. Ende April berichtete ich darüber. Jetzt gibt es ein Konkurrenz-Modell für den Sony Reader. Die Verlagsgruppe Weltbild bietet einen eigenen E-Book Reader an, den Cybook von Bookeen.
Weltbild hat ein Sortiment von 30.000 elektronischen Büchern und will es bis zum Jahresende auf 100.000 Titel ausbauen. Das Dateiformat für die E-Books hat zwar einen DRM-Schutz, kann aber trotzdem von anderen E-Book Readern, wie dem Sony PRS-550, gelesen werden. Auch mit der kostenlosen E-Book Software Adobe Digital Edition sind die E-Books auf jedem PC- oder Mac-Rechner lesbar. Beliebig viele Ausdrucke sind auch möglich. Obwohl man bei Weltbild die Herstellungskosten eines Buches einspart, sind die Preise für die E-Books trotzdem nicht billig. Sie kosten etwa soviel wie eine teure gebundene Variante.
Das Lesegerät selbst, das Cybook, ist mit einem Preis von 269,- Euro kaum billiger als das Konkurrenz-Modell von Sony. Die technische Ausstattung ist ähnlich: Auch beim Cybook dient als Lesefläche ein schwarz-weißes 6-Zoll-E-Ink-Display (122 x 91 mm), das nur Strom verbraucht, wenn man die Seite umblättert. Es ermöglicht ein Lesen wie bei gedruckten Büchern – auch bei Sonnenschein. Man kann zwischen 12 Schriftgrößen und 4 Graustufen wählen. Der interne 512 MByte große Flash-Speicher reicht für etwa 1.000 Bücher und lässt sich per SD-Karte erweitern. Im Gegensatz zum Sony, werden die E-Books mittels PC auf dem Reader aufgespielt.
Das Cybook wiegt nur 174 Gramm und ist 8,7 mm flach. Eine Schutzhülle schützt den Reader vor äußeren Einflüssen. Ein leistungsstarker Li-Polymer-Akku (1.000mAh) garantiert eine lange Lesezeit. Lesen kann man die Formate pdf, epub und jpg. Ein integrierter MP3-Player lässt das Abspielen von Hörbüchern, Musik und Podcast zu. Das Gerät wird mit Schutzhülle und USB-Kabel geliefert.
Zusammenfassend kann man sagen: Alles wie gehabt. Solange die Preise für die Geräte sich in einem derart hohen Bereich bewegen, wird ein Massenabsatz kaum möglich sein. Konkurrenz belebt das Geschäft. Warten wir auf Amazon mit seinem Kindle, das zur Zeit ja nur in den USA verkauft wird. Um den Zug nicht zu verpassen wird deren Gerät sicherlich zum Weihnachtgeschäft im Herbst auch in Deutschland verfügbar sein. Vielleicht kommt dann endlich das Preis-Karussell in Bewegung.
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15. Juni 2009 at 07:00
Sie benötigen ein Formular, das ein Anwender ausfüllen, drucken und unterschrieben zurücksenden soll. Als Format möchten Sie PDF verwenden. Mit der Textverarbeitung Writer aus dem OpenOffice-Paket ist das kein Problem.
Formulare mit Open Office produzieren:
Tipp: Mit Open Office lassen sich Textdokumente problemlos als PDF-Format exportieren. Sind im ursprünglichen Dokument Formulardaten enthalten, können Anwender die Formularfelder mit einem PDF-Reader ausfüllen und ausdrucken. So geht es.
Schritt 1: Erstellen Sie ein neues Textdokument. Ziehen Sie darin über „Einfügen, Rahmen“ einen Rahmen auf, und bauen Sie darin über „Einfügen, Tabelle“ eine Tabelle ein – etwa mit 2 Spalten und 4 Zeilen. Rahmen und Tabelle dienen der genauen Positionierung der Formularelemente.
Schritt 2: Unter „Ansicht, Symbolleisten, Formular-Steuerelemente“ klicken Sie in der Symbolleiste „Formular-Steuerelemente“ auf „Entwurfsmodus an/aus“.
Schritt 3: Wählen Sie ein Formularelement, etwa „Textfeld“, und ziehen Sie es in der zweiten Tabellenspalte in der gewünschten Größe auf. In die erste Tabellenspalte tragen Sie die Beschriftung ein.
Schritt 4: Per Doppelklick auf ein Formularfeld öffnen Sie dessen Eigenschaften. Sie können hier beispielsweise die „Max. Textlänge“ bestimmen, die das Feld enthalten soll, ferner Schriftart sowie Schriftgröße. Dimensionieren Sie die Felder ausreichend groß (mehr als 0,5 cm), und wählen Sie eine dazu passende Schriftgröße (etwa Arial, 11pt). Bei zu wenig Platz werden Zeichen sonst später im PDF-Reader unten abgeschnitten.
Schritt 5: Weitere Formularfelder des gleichen Typs fügen Sie ein, indem Sie ein bereits vorhandenes Feld mit <Strg>-<C>/<Strg>-<V> duplizieren.
Schritt 6: Wenn das Formular Ihren Vorstellungen entspricht, gehen Sie auf „Datei, Exportieren als PDF“. Im folgenden Dialog aktivieren Sie die Option „PDF Formular erzeugen“, klicken auf „Exportieren“, geben einen Dateinamen ein und klicken auf „Speichern“
Mit dem Adobe Reader können Sie nun die erzeugte PDF-Datei öffnen, Formularfelder ausfüllen und das Dokument drucken. Als PDF speichern lässt sich das geänderte Dokument damit allerdings nicht. Wenn Sie diese Funktion benötigen, müssten Sie den kostenlosen Foxit Reader benutzen.
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14. Juni 2009 at 07:00
Die dänische Sängerin Gitte Hænning weckt viele schöne Erinnerungen in mir. Mit ihren Liedern hat sie mein Leben begleitet. In das Bewusstsein des Deutschen Publikums drang sie erstmals, als sie 1963 die Deutschen Schlager-Festspiele in Baden-Baden gewann. Ihr Siegertitel “Ich will ´nen Cowboy als Mann” wurde ein Nr. 1 Hit in Deutschland.
Aus dem damaligen naiven jungen Mädchen, das mit 8 Jahren schon auf der Bühne stand, entwickelte sich mit der Zeit eine reife Frau, die einige Schicksalsschläge einstecken musste. Ihre Plattenerfolge von den 60er Jahren bis in die Gegenwart spiegeln auch die frauliche Entwicklung dieser Sängerin wieder, von einer heiteren jungen Schlagersängerin hin zur ernsthaften Pop-Interpretin. Als Beispiel führe ich hier zwei ihren großen Hits an:
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13. Juni 2009 at 07:00
Viele haben es schon: das Zweit-Handy. Der ultimative Kick ist vielleicht ein Zweit-Handy in Scheckkartengröße. Ideal für den Urlaub im Ausland mit Prepaid-Karte. Kommt es tatsächlich abhanden, ist dies verschmerzbar. Unangenehmer wäre es, wenn es mein Lieblings-Handy wäre, mit all´ meinen gespeicherten Daten.
Das Mini-Handy (simvalley Mobile RX-80 Pico) gibt es bei www.pearl.de zu kaufen. Es ist wie gesagt scheckkartengroß (50 x 80 x 10 mm) und wiegt nur 44 Gramm (mit Akku). Es hat ein sehr gut ablesbares 1,2″ LCD-Display (96×49) mit Hintergrund-Beleuchtung für Tasten und Display und ist Vertrags- und SIM-Lock-Frei, d.h.: es können alle einschlägigen SIM-Karten verwendet werden. Ein Netzteil zum Laden des Akkus ist auch noch dabei.
Telefon-Funktionen: Telefonbuch mit Suchfunktion, Wahlwiederholung, Rufnummer-Unterdrücken, Profile (mit lautlos), Anrufliste, Tastatursperre u.a. Extras: SMS, Voice-Mail, Wecker, Uhrzeit mit Datum.
Dass es für diesen Preis keine Kamera hat, versteht sich wohl von selbst. Auch der sonstige Schnickschnack, der über die obigen Funktionen hinausgeht, ist verschmerzbar. Bleiben wir auf dem Teppich, für 16,90 Euro ist das Handy ein toller Ersatz (von mir aus auch als Erst-Handy zu gebrauchen).
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12. Juni 2009 at 07:00
Eigentlich sollte man meinen, dass der Sklavenhandel in Europa nicht existiert. Oder doch? Wird er nur anders genannt? Nehmen wir das Beispiel Fußball, wo ein Verein einem anderen Verein einen guten Spieler weiterverkauft. Man nennt es Ablösesumme. Ein “moderner” Sklavenhandel also?
Es ist unglaublich, welche Summen für den Transfer eines Spielers bezahlt werden. Jüngstes Beispiel ist der 27-jährige brasilianische Spieler Ricardo Izecson dos Santos Leite, der wegen der zweiten Silbe im ersten Vornamen kurz “Kaká” gerufen wird. Er wechselt für sage und schreibe 65 Millionen Euro vom italienischen Club AC Mailand zum spanischen Verein Real Madrid. Ein Betrag, der seine “gefühlte Höhe” verliert, wenn man von den Hundert Millionen Beträgen hört, die jeden Tag in den Medien genannt werden, für Staatshilfen, die Betriebe fordern, um angeblich in der Wirtschaftskrise zu überleben.
Dabei ist dies noch nicht einmal der höchste, jemals für einen Spieler gezahlte Betrag. Schon 2001 wurden 76 Millionen gezahlt für den französischen Ausnahmespieler Zinedine Zidane (Sie wissen doch der, der mit dem Kopfstoß – rote Karte - bei der Weltmeisterschaft 2006, beim Spiel Frankreich gegen Italien).
Wie ich soeben aus den Nachrichten erfahre, wird der portugiesische Fußballer Cristiano Ronaldo für die unglaubliche Summe von 93 (in Worten: dreiundneunzig) Millionen Euro von Manchester United nach Real Madrid wechseln. Manchester erteilte dem spanischen Rekordmeister die Erlaubnis, mit dem 24-jährigen Star und Weltfußballer des Jahres 2008 über einen Wechsel zu verhandeln. Zugleich setzten die Engländer Real für eine Einigung mit dem Portugiesen eine Frist bis zum 30. Juni. Man fragt sich, wo nimmt Real Madrid das viele Geld her? Wird sich Real, als eventuell Betroffener der Weltwirtschaftkrise, das Geld vom spanischen Staat holen? Sowas ist ja in Mode gekommen.
Die teuersten Transfers der Fußball-Historie
|
Spieler
|
Jahr
|
von
|
zu
|
Ablöse*
|
| 1. |
Zinedine Zidane |
2001 |
Juventus Turin |
Real Madrid |
76,0 |
| 2. |
Kaka |
2009 |
AC Mailand |
Real Madrid |
65,0 |
| 3. |
Luis Figo |
2000 |
FC Barcelona |
Real Madrid |
58,2 |
| 4. |
Hernan Crespo |
2000 |
AC Parma |
Lazio Rom |
56,5 |
| 5. |
Gaizka Mendieta |
2001 |
FC Valencia |
Lazio Rom |
48,0 |
| 6. |
Ronaldo |
2002 |
Inter Mailand |
Real Madrid |
45,0 |
|
Rio Ferdinand |
2002 |
Leeds United |
Manchester U. |
45,0 |
| 8. |
J. S. Veron |
2001 |
Lazio Rom |
Manchester U. |
44,5 |
| 9. |
Christian Vieri |
1999 |
Lazio Rom |
Inter Mailand |
42,6 |
| 10. |
Filippo Inzaghi |
2001 |
Juventus Turin |
AC Mailand |
41,2 |
*Ablösesummen in Millionen Euro – Quelle: Kölner Stadtanzeiger
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Manchester United,
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Zinedine Zidane